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Change Maker - Sport neu erfinden

Um alle Potenziale der Digitalisierung für den Sport nutzbar zu machen, benötigen wir eine Bewegung des Wandels, die bottom up gesteuert ist, d.h. von unten nach oben, aus eigenem Antrieb und aus eigener Kraft. Gemeinsam können wir dazu beitragen den Sport neu zu erfinden, beispielsweise durch die Versportlichung alltäglicher Aktivitäten und Aufgaben. Der Einsatz intelligenter Wearables, Tracker, Sportgeräte oder digitaler Trainer führt den Sport in neue Dimensionen und bringt Elemente der Selbstvermessung und Selbstoptimierung hervor. Der Erfolg künftiger Digitalisierungsprojekte im Sport hängt meiner Meinung nach vor allem von der individuellen Veränderungsbereitschaft und Kreativität ab.

„Wenn wir die Digitalisierung für den Sport angehen und nachhaltig nutzen wollen, müssen wir ressort- und systemübergreifend denken und handeln.“

Auf der einen Seite die schnelle Wandlungsfähigkeit und die hohe Innovationsfähigkeit, auf der anderen Seite die bestehenden Strukturen und die langsame Entscheidungsfindung innerhalb der Sportorganisationen.

Das Thema Digitalisierung hat im vereinsorganisierten Sport noch keinen hohen Stellenwert (DOSB-Führungsakademie, 2018). Es gibt zahlreiche Projekte, die einzelne Digitalisierungsaspekte fokussieren und Handlungsempfehlungen ableiten (z.B. 6plus1-Digitalisierungsmatrix, Salto-Projekt etc.). Gleichzeitig ist zu konstatieren, dass derzeit weder eine umfassende Kontextualisierung noch eine thematische Strukturierung existieren.

  1. Positionierung des Sportvereins als dienstleistungsorientierte Solidargemeinschaft – die Vereinsmitglieder erwarten zunehmend Flexibilität, Vielfalt und Professionalität.
  2. Entwicklung einer offenen und zukunftsorientierten Haltung der Funktionäre (growth mindset).
  3. Gezielte, zweckorientierte Optimierung bestehender Strukturen und Sportangebote, d.h. eine sinnvolle und synergetische Kombination analoger und digitaler Aspekte.
  4. Förderung von Wissensmanagement, Schaffen von Räumen für Erfahrungsaustausch sowie kollaboratives Arbeiten.
  5. Einrichten digitaler Projektteams, damit sich jeder einbringen kann, der Lust auf Veränderung hat.

Es existieren vielfältige Potenziale für die Organisationsentwicklung, z.B. in den Bereichen Kommunikation, Verwaltung, Bildung, Trainingssteuerung und Leistungsoptimierung (Ehnold et al., 2019).

Die Nutzung virtueller und erweiterter Realität im Sport erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Die Anwendungsfelder nehmen kontinuierlich zu (z.B. Sportindustrie, bewegungsrelevante Messverfahren, Exergames etc.).

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